Keratektasie

Keratektasie einfach erklärt

Unter einer Keratektasie versteht man eine Hornhautverdünnung, infolge dessen sich die Hornhaut aufgrund des Augendrucks leicht nach außen wölbt. Dieses Problem kann auf natürlichem Weg auftreten, ist jedoch auch schon nach einer Augenlaserbehandlung mittels LASIK beobachtet worden. Dabei sollte aber erwähnt werden, dass es sich bei der Keratektasie in den meisten Fällen um eine vermeidbare Komplikation handelt, wenn Behandlung und Voruntersuchung korrekt ausgeführt werden.

Keratektasie lässt sich in vielen Fällen vermeiden

Patienten, die bereits vor einer LASIK-Behandlung unter einer Hornhautverdünnung leiden, sollten sich einem solchen Eingriff normalerweise nicht unterziehen. Aus diesem Grund wird mittlerweile standardmäßig eine Messung der Hornhautdicke unternommen, um festzustellen, ob eine LASIK die richtige Methode für den jeweiligen Patienten darstellt. Ist die Hornhaut bereits vorher zu dünn, wäre die Gefahr einer Keratektasie zu hoch für den Patienten und es sollte ein anderes Augenlaser-Verfahren wie die LASEK oder die PRK vorgenommen werden.

Weiterführende Weblinks

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